Im 1966 erbauten EDEN Appartementhaus an der Budapester Straße waren zahlreiche Piloten und Stewardessen der Pan American Airways untergebracht. Ihr Treffpunkt war das exklusive Penthouse, die heutige PanAm Lounge 

„Pan Am Introduces the Last Word in First Class!“ Pan Am, das verhieß einst Aufbruchsstimmung, Pioniergeist und Design-Avantgarde, keine andere Airline steht so sehr für Coolness, Chic und Reisen mit Stil.

1927 in Florida als erste internationale Fluglinie der USA gegründet, bediente sie bereits 1939 eine Transatlantik-Verbindung von New York nach Lissabon im Linienflug. Nach dem Krieg avancierte sie zur Nummer Eins am Passagierhimmel und war stolz auf ein weltumspannendes Netz von Flugverbindungen. 

1955 landete Pan Am den sogenannten Jet-Coup, indem sie „vom Reißbrett weg“  20 Maschinen des Typs Boeing 707 sowie 25 Douglas DC-8 bestellte. Am 26. Oktober 1958 startete in New York der erste Passagierjet unter der Flagge der Pan Am. Die Flugzeit für die Strecke nach Paris verkürzte sich auf sensationelle 8,5 Stunden. Andere Fluggesellschaften mussten gleichziehen, das Jet-Zeitalter begann. 

Eine besondere Stellung nahm Pan Am nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland ein. Wegen des Viermächte-Status von Berlin durften in der gesamten Stadt keine deutschen Flieger landen. Von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen, waren es die Flagcarrier der drei West-Alliierten Pan Am, BEA (heute British Airways) und Air France, die den zivilen Luftverkehr zwischen West-Berlin und dem Bundesgebiet aufrecht hielten. 

Auf der rapide anschwellenden Luftverkehrswoge jener Zeit fuhr die Gesellschaft die größten Gewinne ihrer Geschichte ein, saftige Wachstumsraten galten auch für die kommenden Jahre als sicher. Doch als 1969 der erste von 25 neu georderten Jumbo-Jets zum Jungfernflug startete, war die US-Konjunktur schwächlich geworden. Amerikas Bürger reisten weniger, Pan Am geriet erstmals in die roten Zahlen und sollte sich fortan nie wieder ganz davon erholen.

Nach der Wende verloren Berlin und damit auch Pan Am ihren Sonderstatus. Mit Wirkung vom 28. Oktober 1990 übernahm Lufthansa die Flugrechte für alle 74 täglichen innerdeutschen Pan Am-Flüge, am 2. November 1991 schließlich hob zum letzten Mal ein Pan Am-Direktflug von Berlin nach New York ab. Die Flugzeuge wurden von Delta Air Lines weiter genutzt und erst nach und nach umlackiert. 

PanAm was gone, but not forgotten!